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Barbie und Star Wars: DJE-Fondsmanager setzt auf Weihnachtsgeschenke

Barbie und Star Wars: DJE-Fondsmanager setzt auf Weihnachtsgeschenke
Die Weihnachtszeit ist nicht nur eine Zeit für Familie, Freunde und Feste, sondern auch eine in der Firmen in die Produktoffensive gehen. Das weiß keiner besser als DJE-Fondsmanager Moritz Rehmann, der mit dem GAMAX Fund Junior sich stets auf die Suche nach den Marken gibt, die die junge Generation begeistern.
 
Genau zwei Produkte hat der Fondsmanager dieses Jahr im Blick, von denen er die Aktien der Produzenten in letzter Zeit gekauft hat: eins hat goldlockiges Haar, ein anderes ist außerirdisch.
„Als Investor ist es ein guter Indikator für die Ideengeneration einer Firma“, so Rehmann, der im Sommer die Aktie von dem weltgrößten Spielzeug-Produzenten Mattel gekauft hat, als sie mit dem neuen Produkt „hello Barbie“ in die Vermarktung gegangen sind.
 
 Die umstrittene Puppe hat etwas Besonderes: anders als andere Barbies kann sie sprechen. Was man ihr sagt, wandert auf das Smartphone und auf einen Server. Mit diesem neuen Produkt sollte Mattel einen Zugang zu dem bislang schwierigen chinesischen Markt gefunden haben, so Rehmann.
 
„In China hatten sie zuvor immer zu  kämpfen, unter anderem weil sich das Frauenbild in beiden Märkten stark unterscheidet, was Mattel lange Zeit nicht adressierte. Ferner hat Barbie bisher nicht den Lifestyle-Status, den sie im US-Markt verkörpert, es ist bislang nur eine Puppe unter vielen,“ so Rehmann.
 
In sein Portfolio hatte Rehmann vor der Weihnachtszeit noch die Aktie des grössten «Star Wars»-Lizenznehmers, dem Spielzeughersteller Hasbro, genommen.
 
„Wir haben unsere Position in Hasbro in der ersten Hälfte 2015 ausgebaut, da die Firma von dem Verkauf von Star Wars Produkten profitieren sollte,“ so Rehmann.
 
Spielzeug unabhängig vom „White Christmas“
 
Spielzeug sieht der Fondsmanager eher als defensiv. Andere Branchen, besonders Klamotten, sollten vom warmen Wetter dieses Jahr gehemmt sein. „Branchen, die wir momentan vermeiden, sind Modehersteller, die stark von dem atypischen Winter betroffen sind“, fügt Rehmann hinzu.
 
Dennoch sollte es keine Überraschungen oder größere Risiken in der Kauflaune der Konsumenten dieses Jahr geben: wie die Forscher der GfK Anfang der Woche prognostizierten, sollte das Konsumklima in Deutschland im Januar um 0,1% auf 9,4 Punkte ansteigen. Damit steigt das Barometer zum ersten Mal seit Rückgängen von vier Monaten in Folge.
 
„Der Konsum dürfte in den USA und in Deutschland im Vergleich zu den vorherigen Jahren besser sein, da die Lage am Arbeitsmarkt wieder aufhellt und sich die Kauflaune auch verbessern sollte,“ sagt Rehmann.

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