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Darum setzen 70% der institutionellen Anleger auf Alternatives

Darum setzen 70% der institutionellen Anleger auf Alternatives

Sieben von zehn institutionellen Anlegern in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik investieren in Alternatives. Das ist das Ergebnis des globalen RiskMonitors 2017 von AllianzGI, der 755 Teilnehmer befragte. 

Hintergrund dafür wären allgemein niedrige Renditen auf anderen Märkten sowie steigende geopolitische Risiken und die notwendige Diversifikation.

Dabei seien die durch den Diversifikationseffekt entstehenden Vorteile mit 61% der am häufigsten genannte Grund für die Allokation in Alternatives (31% erwähnen explizit Diversifikation, 19% niedrige Korrelation mit anderen Strategien und 11% die Verringerung der Gesamtvolatilität des Portfolios).

Hingegen gaben 17% der Befragten höhere Renditen als traditionelle Renten- oder Aktienanlagen als Grund für eine Investition in Alternatives an.

„Alternative Anlagen werden zunehmend von institutionellen Anlegern eingesetzt, um eine Vielzahl von Diversifizierungs-, Ertrags- und Risikomanagementanforderungen zu erfüllen“, so Arne Tölsner, Leiter des institutionellen Geschäfts in der DACH-Region bei AllianzGI. Wenngleich Alternatives für viele Anleger bereits einen wichtigen Teil der Kapitalanlage ausmachen, werde die Anlageklasse, insgesamt noch immer zu wenig genutzt.

Wissen über Alternatives ist noch nicht lückenlos

Allerdings zeige sich laut der Studie bei den Befragten eine Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Verständnis von alternativen Anlageformen (66%) und der konkreten Fähigkeit, das Risiko von Alternatives effektiv zu messen (53%).

In Europa sei dieser Effekt weniger ausgeprägt (64% gegenüber 59%). Drei von fünf (56%) der europäischen Investoren glauben, dass Liquid Alternatives im Vergleich zu traditionellen Anlagestrategien attraktivere risikobereinigte Renditen bieten können. Etwa die Hälfte der Anleger (48% global, beziehungsweise 51% in Europa) würde mehr in Alternatives investieren, wenn sie größeres zutrauen hätten, auch die mit diesen Anlageklassen verbundenen Risiken messen und managen zu können.

Mehr Investitionen in Alternatives geplant

Im Ein-Jahresplan streben institutionelle Anleger mehr Investitionen in Alternatives. Besonders nachgefragt sind Infrastructure Equity, Private Equity (je 47%) und Private Debt (46%). Dabei zeichne sich teilweise auch ein leichter Unterschied bei der Art der Investoren ab.

Private Equity sei demnach bei Family Offices besonders nachgefragt (56%), Infrastructure Equity bei Pensionseinrichtung (52%), während Staatsfonds ein besonders ausgeprägtes Interesse an Hypothekendarlehen oder Immobilienfinanzierungen haben (67%).

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