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Diese Schwellenländer selektiert Michael Hasenstab innerhalb der Assetklasse

Diese Schwellenländer selektiert Michael Hasenstab innerhalb der Assetklasse

Investments in Schwellenländer seien nach einem guten Jahr in 2017 zuletzt wieder ins Stocken geraten. Jedoch müsse man diese Länder einzeln betrachten, um weiter bestehende Chancen im Bereich Fixed Income auszumachen. Das ist die Meinung von Michael Hasenstab, Executive Vice President und CIO beim Asset Manager Franklin Templeton Investments.

„Insgesamt halten wir an unserem positiven Ausblick für einige Schwellenländer fest. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass es innerhalb der Anlageklasse erhebliche Unterschiede gibt. Wir halten es daher für wichtig, die stärkeren, robusteren Volkswirtschaften von den schwächeren, anfälligeren abzugrenzen“, erklärt Hasenstab.

Hierfür bieten Hasenstab und sein Team ein Update zum „Local Markets Resiliency Index“ (LMRI) und heben die Ergebnisse von sieben verschiedenen Ländern hervor: Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, Mexiko, Malaysia und Südafrika. Der LMRI bewertet Länder nach fünf unterschiedlichen Faktoren zur Feststellung der Robustheit der Volkswirtschaften.

Diese Faktoren sind Qualität der makroökonomischen Politik, „gelernte Lektionen“ aus Krisen, Strukturreformen, Inlandsnachfrage und externe Anfälligkeiten. Zur Bewertung der Länder werde jedem Faktor ein Wert zwischen -2 und +2 zugewiesen und diese anschließend summiert. Die Grafik zeigt die aktuelle Lage (blau) und die vom Team erwartete Entwicklung (grün).

LMRI: Robustheit der lokalen Märkt nach Ländern

Das Team hebt fünf Länder hervor, welche mit hohen erwarteten LMRI-Bewertungen hervorstechen oder konstant gut positioniert sind: Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien und Mexiko. Zwei Länder zeigen hingegen sinkende Bewertungen: Malaysia und Südafrika.

Das Kapital sei vor allem in 2017 in eine ganze Reihe unterbewerteter Märkte zurückgekehrt. „Diese Trends können sich unserer Ansicht nach fortsetzen, insbesondere in denjenigen Ländern, die viel unternommen haben, um ihre Volkswirtschaften gegen mögliche Handels-, Rohstoffpreis- und Wechselkursschocks abzusichern“, fasst Hasenstab zusammen.

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