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Fidecum-Fonds profitiert von starkem Übergewicht bei Finanztiteln

Fidecum-Fonds profitiert von starkem Übergewicht bei Finanztiteln

Der Fidecum SICAV - Contrarian Value Euroland A-Fonds investiert derzeit 31,6% seines Vermögens von rund €405 Millionen in Finanzwerte. Das ist im Vergleich zum Vergleichindex, dem EURO STOXX TR EUR, ein Übergewicht von 13%.

Die kurzfristige Performance des von Hans-Peter Schupp und Andreas Czeschinski verwalteten Fonds hat von diesem Übergewicht profitiert. So erzielte der Value-Fonds innerhalb des vergangenen Oktobers eine Wertsteigerung von 7,7%. Die von Citywire vergebene Benchmark EURO STOXX TR EUR steigerte sich im selben Zeitraum um lediglich 1,2%.

„Wir denken, dass der Bankensektor weiterhin unterproportional bewertet ist. Mittel- bis langfristig wird sich der Bankensektor erholen und normalisieren. Derzeit geht die Angst um und sorgt dafür, dass Banken unter Druck geraten. Die Angst vor Banken drückt die Kursentwicklung der Unternehmen“, sagt Schupps Co-Manager Czeschinski im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Derzeit favorisieren Schupp und Czeschinski französische Banken, die einen Großteil der Banken-Investments ausmachen. „Dort sehen wir das Chance-Risiko-Verhältnis als attraktiv an. Für Investments in italienische und spanische Banken ist die Unsicherheit in den jeweiligen Ländern und Märkten zu groß“, sagt Czeschinski.

Zinssteigerung bis Mitte 2017

Seiner Meinung nach werden sich die Zinsen in Europa bis Mitte kommenden Jahres steigern. „Auf eine Erholung der Zinsen deuten die Inflationszahlen hin, die realpolitische Situation entspannt sich und der Druck auf die Europäische Zentralbank steigt ebenfalls. Deswegen gehen wir davon aus, dass sich der Zins-Trend drehen wird“, erklärt Czeschinski.

Von den knapp über 30% der Investments in Finanzwerte sind etwa 11% in Banken investiert. 3,5% sogar in die kriselnde Deutsche Bank. Mitte September kaufte Schupp nach dem Kurssturz der Deutschen Bank sogar weitere Aktien von Deutschlands größtem Finanzinstitut nach.

„Die Märkte reagierten meiner Meinung nach über. Ich halte die kurzfristige Kurskorrektur für übertrieben. Wir sehen keine Gefährdung oder Risiko durch die Deutsche Bank für die Aktionäre“, so Schupp.

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