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Fusionen und Auflösungen: Amundi AM verkleinert Palette um über 50 Fonds

Fusionen und Auflösungen: Amundi AM verkleinert Palette um über 50 Fonds

Der französische Asset Manager Amundi Asset Management plant eine Verschlankung seiner Fonds-Palette. Dabei sollen aus den aktuell rund 155 Fonds der Franzosen durch Fusionen und Schließungen unter 100 Fonds werden.

Der Grund: Die mäßige Leistungsbilanz und die schwache Performance vieler Fonds. Einen entsprechenden Bericht des Handelsblatts bestätigte eine Sprecherin von Amundi AM gegenüber Citywire Deutschland.

Im Handelsblatt äußerte sich unter anderem Christian Pellis, Vertriebschef von Amundi, kritisch gegenüber der Performance einiger eigener Fonds. Man sei sich bewusst, dass einige Fonds nicht so gut abschneiden würden.

Auch die Übernahme von Pioneer Investments im vergangenen Jahr würde eine große Rolle spielen. Zwar sei die Übernahme ein guter Deal gewesen, aber es wurden auch viele zu kleine und teilweise zu teure Fonds übernommen.

Die Verschlankung der Produkt-Palette von Amundi AM, das rund €1,4 Billionen verwaltet, soll etwa im Laufe des zweiten Quartals 2019 beendet sein. 

Aktuelle Zahlen vom BVI zeigen, dass im September dieses Jahres bei der Amundi Gruppe Gelder in Höhe von über €600 Millionen bei den in Deutschland abgesetzten offenen Publikumsfonds abgeflossen sind.

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