M&G Investments beabsichtigt, die nicht auf britische Pfund lautenden Anteilsklassen von 21 britischen OEIC-Fonds auf identische Fonds der luxemburgischen Produktpalette (SICAV) zu transferieren, da das Unternehmen mögliche negative Folgewirkungen für die Anleger außerhalb Großbritanniens von vornherein vermeiden möchte.

„Unsere oberste Priorität ist die reibungslose Übertragung und größtmögliche Sicherheit für unsere Anleger. Mit den heute bekanntgegebenen geplanten Maßnahmen wollen wir die Interessen unserer nicht-britischen Kunden schützen und dafür sorgen, dass diese weiterhin auf die Produktpalette von M&G Investments zugreifen können – unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen“, erläutert Anne Richards, Chief Executive von M&G.

Vorbehaltlich der Zustimmung der britischen Aufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) und der Anteilsinhaber der betreffenden Fonds soll das Vermögen der Anteilsklassen in Euro, Schweizer Franken, US- und Singapur-Dollar auf entsprechende SICAV-Fonds übertragen werden. Diese werden von denselben Fondsmanagern und nach denselben Anlagestrategien verwaltet wie die OEIC-Fonds.

Die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) und die FCA wurden über die geplanten Änderungen informiert. Die Anteilsinhaber werden ab September dieses Jahres formell über die Anträge informiert, einschließlich der Einzelheiten zu den Fristen.

Zu den Fonds gehören unter anderem die sieben Milliardenfonds: M&G Optimal Income Fund (€22,6 Milliarden), M&G Global Floating Rate High Yield Fund (€3,5 Milliarden), M&G Global Dividend Fund (€2,8 Milliarden), M&G European Strategic Value Fund (€2,7 Milliarden), M&G European Corporate Bond Fund (€1,65 Milliarden), M&G Global Convertibles Fund (€1,3 Milliarden) und M&G Global Emerging Markets Fund (€1 Milliarde).