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US-Aktienchefin von Columbia Threadneedle erhöht Banken in Milliardenfonds auf fast das Maximum

US-Aktienchefin von Columbia Threadneedle erhöht Banken in Milliardenfonds auf fast das Maximum

Aufgrund günstiger Bewertungen und einer durch die steigende Regulierung verbesserte Kapitalisierung hat Nadia Grant Financials beziehungsweise überwiegend Banken in ihrem €2,84 Milliarden schweren Threadneedle American Retail-Fonds von einem leichten Unter- auf ein Übergewicht erhöht.

Aktuell sind 17,1% des Fonds in Financials investiert. Das ist die zweitgrößte Sektor-Allokation der Strategie und ist im Vergleich zum S&P 500 ein Übergewicht von fast drei Prozentpunkten.

„Nach den Stresstests im Juni 2017 zeigt sich, dass Banken wieder mehr Kapital an Aktionäre ausschütten. Außerdem haben wir unsere Position vor der Steuerreform in den USA entsprechend erhöht, weil Banken davon profitiert haben“, sagt Grant im Gespräch mit Citywire Deutschland bei der internationalen Pressekonferenz des Unternehmens in London.

Banken-Allokation nahezu am Maximum

Im Fokus stehen dabei eher nicht-regionale Banken wie JPMorgan oder die Bank of America. Beide Unternehmen sind in den Top-Positionen des Fonds vertreten. JPMorgan mit einer Gewichtung von 3,6% und die Bank of America mit einer Gewichtung von 3,1%.

Prinzipiell könnte Grant die Positionierung bei Financials und Banken noch weiter aufstocken. Allerdings lässt die US-Aktienchefin von Columbia Threadneedle durchblicken, dass die Allokation bei Banken nun nahezu am Limit ist.

„Wir möchten in unserem Fonds insgesamt keine zu großen Einzel- oder Makro-Wetten eingehen. Falls sich allerdings grundlegend etwas ändern würde und wir sehr günstige und attraktive Möglichkeiten finden, dann wäre eine weitere Erhöhung möglich“, so Grant.

Der Threadneedle American Retail-Fonds erzielte in den vergangenen drei Jahren bis Ende Mai 2018 eine Wertsteigerung von 24,6% auf Euro-Basis. Der Durchschnitt im Citywire-Sektor für US-Aktien liegt im selben Zeitraum bei 18,7%. Damit belegt der Fonds den 54 von insgesamt 237 Plätzen des Fonds.

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