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Warum MiFID II das Geschäftsmodell von Robo-Advisorn begünstigt

Warum MiFID II das Geschäftsmodell von Robo-Advisorn begünstigt

Aufgrund zunehmender Regulierungen unter anderem durch MiFID II und Regelungen zur Provisionsaufdeckung findet nach Lars Reiner, Gründer und Geschäftsführer vom Frankfurter Fintech Ginmon, zunehmend ein Umdenken statt. Dadurch sieht er das Geschäftsmodell der Anlagestrategie mit Robo-Adivsorn begünstigt.

Ein deutlicher Vorteil der aus Sicht des Gründers unterstützend wirke, seien drei Mega-Trends, die derzeit den Markt immer mehr beherrschen. Zum einen halte die Digitalisierung immer weiter Einzug in die Branche der Vermögensverwaltung. Weiterhin wachse die Bedeutung der ETFs enorm und ihre Anwendung findet zunehmend Anklang. Und drittens trage der steigende Regulierungsdruck entsprechend dazu bei.

Der ehemalige Deutsche-Bank-Berater ist davon überzeugt, dass ein Robo-Advisor eine langfristige Geldanlage bestmöglich umsetzten, und viel mehr Umschichtungen und Optimierungen vornehmen könne als ein klassischer Vermögensverwalter.

Ginmon ist ein Fintech-Unternehmen, das im Jahr 2014 gegründet wurde. Mit Sitz in Frankfurt am Main ermöglicht das Unternehmen privaten Anlegern durch eine Portfoliotechnologie in ETFs zu investieren.

Einen Vorteil im eigenen Geschäftsmodell sieht Reiner in der Kosteneffizienz der Asset Allokation durch Algorithmen. Hohe Qualität werde in diesem Sinne auch durch wissenschaftlich erforschte Anlagestrategien garantiert.

Krisen mangen und Emotionen ausklammern

Die eindeutige Stärke von Algorithmen sei, dass sie besonders auch in Ausnahme- oder Krisensituationen das tun, was statistisch gesehen am besten ist. Ein Mensch werde häufig in gerade diesen Situationen emotional und tendiere dann zu Fehlern. 

„Unsere Anlagestrategie folgt dem antizyklischen Faktor Investment. Im Risikomanagement nutzen wir in Ergänzung zu dem bereits etablierten Rebalancing auch ein steueroptimiertes Smart Rebalancing. So vermeiden wir negative Steuereffekte und reduzieren nicht nur das Risiko der Geldanlage, sondern verbessern auch deren Nachsteuerrendite“, ergänzt Reiner.

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