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Warum Nebenwerte-Spitzenfonds schon bei €40 Millionen ein Soft-Closing plant

Warum Nebenwerte-Spitzenfonds schon bei €40 Millionen ein Soft-Closing plant

Aus Sicht des Fondmanagers Felix Gode, der den Nebenwerte-Fonds DWB Alpha Star Aktien A verwaltet, sind die Titel innerhalb der Indizes deutlich teurer bewertet. Vor allem Trendthemen wie E-Mobilität und Digitalisierung sind vergleichsweise teuer. „Eher günstig sind hingegen der Sektor Maschinenbau und auch die Automobilbranche – hier lauern aber aktuell durchaus Gefahren“, so Gode im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Der Nebenwerte-Fonds investiere im Vergleich zu vielen anderen Fonds vergleichsweise Index-fern. Lediglich ein Titel innerhalb des Portfolios sei im SDAX zu finden, alle anderen Titel gehören keinem der großen Indizes an. „Dieser Investmentstil ist unter anderem begründet, beziehungsweise umsetzbar, durch das bewusst eher kleinere Fondsvolumen“, betont Gode, der bei Citywire derzeit mit einem A-Rating bewertet ist.

Aufgrund der Philosophie sei ein Soft-Closing des Fonds bereits bei einem Volumen in Höhe von €40 Millionen sinnvoll. Aktuell liegt das Fondsvolumen bei knapp €30 Millionen. „Wenn ich mir die Historie der Zuflüsse betrachte, schätze ich, dass die Grenze bereits in etwa sechs Monaten erreicht sein dürfte“, äußert sich Gode.

Von etwa 800 Unternehmen in Deutschland finde man gut 700 außerhalb der Indizes. Der Vorteil bei Investments in diesem Bereich sei zum einen der geringere Wettbewerb und auch, dass weniger Analysten diese Unternehmen auf dem Radar haben. „Somit interessieren sich auch weniger Investoren für diese Titel - wenn man unter Umständen als erster Ineffizienzen erkennt, sind diese besser nutzbar.“

Bei neuen Investments sei es von großer Bedeutung, den richtigen Einstiegspunkt zu finden. „Dieser ist insbesondere abhängig von der operativen Entwicklung eines Unternehmens, nicht von der Kursentwicklung“. Gode und sei Team bevorzugen eine gute Sichtbarkeit hinsichtich der operativen Entwicklung. So sei es leichter den Einstiegspunkt zu finden, an dem das operative Risiko am niedrigsten ist.

„Die Cash-Quote des Fonds ist grundsätzlich auch abhängig von den Bewertungen am Markt“, stellt Gode klar. „Wir agieren also antizyklisch hinsichtlich der Bewertungsrelationen und verkaufen Titel die zu teuer werden – je mehr die Bewertungen steigen, umso mehr Titel verkaufen wir.“ Während des Flash Crash habe er nachgekauft, also bestehende Titel aufgestockt, ganz im Sinne des antizyklischen Investierens.

Zuletzt ins Portfolio kam ‚Artec‘ als kleine, neue Position mit 1,0% Gewichtung - ein deutscher Hersteller für digitales Informationsmanagement. „Durch die Opportunität aufgrund einer Beteiligung an einer Kapitalerhöhung haben wir den Vorteil genutzt, Einstandspreise unterhalb der Marktpreise zu zahlen.“

Der DWB Alpha Star Aktien erreichte in den vergangenen drei Jahren, bis zum Ende Februar 2018, eine Performance von 66,1% und belegt entsprechen den 2. von 15 Rängen im Citywire-Sektor Aktien - Deutschland (Small & Mid Cap).

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