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Wie Huber, Reuss & Kollegen mit Nachranganleihen von Banken Alpha erzielt

Wie Huber, Reuss & Kollegen mit Nachranganleihen von Banken Alpha erzielt

Der Münchner Vermögensverwalter Huber, Reuss & Kollegen findet derzeit attraktive Investment-Opportunitäten bei Nachranganleihen von Banken. „Dabei konzentrieren wir uns auf Anleihen, die vor Basel III emittiert wurden. Durch die starken regulatorischen Veränderungen verlieren nahezu alle derartigen Emissionen die Eigenkapitalanrechenbarkeit bis spätestens Ende 2021“, erklärt Tobias Spies, Leiter Fixed Income, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Aufgrund der höheren Verzinsung werden die Emittenten diese ewig laufenden Anleihen sukzessive vorzeitig vom Markt nehmen. Dadurch seien diese Papiere nur sehr begrenzt dem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. „Eine ähnliche Situation finden wir auch bei Nachranganleihen aus dem Versicherungsbereich, die durch Solvency II stark beeinflusst werden.“

Aufgrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes und eine auf dem ersten Blick völlig unattraktiven Rentenwelt fokussiert sich Huber, Reuss & Partner auf Sondersituationen bei Anleihen.

Die Analyse des Emittenten sei dabei nur ein Teil des Prozesses. „Viel wichtiger ist für uns die genaue Prüfung der Emissionsbedingungen. Ein Emittent kann beispielsweise 50 Anleihen mit unterschiedlichen Bedingungen herausgeben, die sich in ihrer Komplexität stark unterscheiden. Und je komplexer eine Anleihe aufgebaut ist, desto interessanter ist diese für uns, weil die Möglichkeit eines Misspricings höher ist“, so Spies.

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