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Wie Lupus Alpha mit achtköpfigem Team €2 Milliarden in Vola-Strategien verwaltet

Wie Lupus Alpha mit achtköpfigem Team €2 Milliarden in Vola-Strategien verwaltet

Die Frankfurter Fonds-Boutique Lupus Alpha verwaltet mit einem achtköpfigen Team mittlerweile €2 Milliarden in Volatilitäts-Strategien. Seit 2007 hat Lupus Alpha den Bereich der Volatilitätsstrategien Schritt für Schritt ausgebaut und spürt vor allem in der aktuellen Marktphase einen Trend zu Vola-Strategien.

„Anleger suchen nach Alternativen für ihre Gelder und finden diese immer weniger im Anleihe-Markt oder auch in dem teuren und bereits lange Zeit stark gelaufenen Aktienmarkt. Für Volatilitäts-Prämien sind wir hingegen sehr positiv. Das zweite Halbjahr wird sicherlich nicht einfach. Dennoch gehen wir nicht von großen oder einschneidenden Korrekturen aus. Selbst bei seitwärts laufenden Aktienmärkten lassen sich in einem solchen Umfeld mit Volatilitätsstrategien sehr gut Renditen erzielen“, sagt Stephan Steiger, Portfoliomanager des Lupus Alpha Volatility Risk-Premium-Fonds, im Gespräch mit Citywire Deutschland. Insgesamt hat Lupus Alpha derzeit über €11 Milliarden Assets under Management.

Dabei sei die Risikoprämie Volatilität vergleichbar mit einer Versicherungsprämie. „Die Versicherung kalkuliert die Prämieneinnahmen so, dass auch nach Abzug von Schadensfällen im Mittel ein Gewinn übrig bleibt. Übertragen auf unseren Fonds heißt das: Selbst bei Markteinbrüchen gleichen langfristig die stetigen Risikoprämieneinnahmen mögliche Rückschläge aus.“

Häufig werde allerdings verwechselt, dass es bei Vola-Strategien nicht auf die absolute Höhe der Marktvolatilität ankomme, sondern um die Differenz zwischen der impliziten Volatilität und der realisierten Volatilität.

„Dieser Unterschied zwischen Markterwartung und der tatsächlich realisierten Volatilität bezeichnet man als Volatilitätsrisikoprämie. Für uns als Portfolio Manager ist diese Risikoprämie deshalb so interessant, weil langfristig bei Aktien die erwartete Volatilität etwa vier Prozentpunkte höher ist als die tatsächlich realisierte Volatilität“, erklärt Steiger.

Genau diese Risikoprämie soll über eine Short-Volatilitäts-Strategie eingesammelt werden. Dazu werden eine große Bandbreite von Put- und Call-Optionen mit einer Laufzeit von wenigen Wochen sowohl auf den EuroStoxx 50 als auch auf den S&P 500 verkauft.

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